FAQ
Anmeldung und Aufnahmekriterien
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Gibt es unterschiedliche Aufnahmekriterien für die Schwerpunkte?
Die Aufnahmekriterien sind für alle Schwerpunkte gleich. Eine abgeschlossene, mindestens dreijährige Berufslehre oder eine gleichwertige Ausbildung sowie die bestandene Aufnahmeprüfung werden vorausgesetzt.
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Ist die Aufnahmeprüfung für alle Schwerpunkte gleich und wann findet diese statt?
Die Aufnahmeprüfung ist für alle Schwerpunkte gleich: Sie besteht aus Prüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik und findet jeweils im Frühjahr statt. Zur optimalen Vorbereitung empfehlen wir unsere Vorbereitungskurse. Für weitere Informationen steht Herr Michael Klocker, Prorektor (+423 235 07 72, ), gerne zur Verfügung.
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Muss ich nach bestandener Aufnahmeprüfung unverzüglich eintreten oder kann ich ein Zwischenjahr einlegen?
Die bestandene Aufnahmeprüfung ist zwei Jahre lang gültig.
Zulassung
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Ist ein Kompetenznachweis einer zweiten Schweizer Landessprache für die Zulassung zu Universitäten in Liechtenstein und Österreich sowie Fachhochschulen in Österreich oder Deutschland erforderlich?
Nein. Ein Kompetenznachweis einer zweiten Schweizer Landessprache ist ausschliesslich dann notwendig, wenn ein Studium an einer Fachhochschule oder die Passerelle in der Schweiz angestrebt wird. Für Hochschulen in Liechtenstein, Österreich und Deutschland ist dieser Nachweis nicht erforderlich.
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Welche Sprachen gelten als zweite Landessprachen der Schweiz – und sind sie frei wählbar?
Im Kontext der Berufsmaturitätsschule Liechtenstein gelten Französisch und Italienisch als zweite Landessprachen. Für den Kompetenznachweis ist ein Nachweis in einer dieser beiden Sprachen erforderlich. Die Studierenden können frei zwischen Französisch und Italienisch wählen.
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Wo können die erforderlichen Sprachkurse besucht werden?
Ein entsprechendes Kursangebot befindet sich derzeit in Planung. Sobald konkrete Informationen vorliegen, werden diese über die offiziellen Kommunikationskanäle bekanntgegeben. Grundsätzlich steht es den Studierenden frei, die Institution selbst zu wählen, an der sie das offiziell anerkannte Sprachzertifikat erwerben möchten.
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Wird das Unterrichtsfach „Zweite Landessprache“ in den aktuellen Stundenplan integriert?
Derzeit müssen die Kompetenzen in der zweiten Landessprache ergänzend zum regulären Unterricht erworben werden. Mittel- und längerfristig sind Anpassungen der Stundentafel denkbar, um diesem Bildungsziel stärker Rechnung zu tragen.
Kosten
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Wann müssen das Schulgeld bzw. die Semestergebühren bezahlt werden?
Die Semestergebühren müssen zu Beginn des Semesters bezahlt werden. Im Vollzeitlehrgang betragen sie CHF 780.-, im berufsbegleitenden Lehrgang CHF 390.-.
Für Selbstzahler:innen aus der Schweiz ohne Kostengutsprache belaufen sich die Gesamtkosten auf CHF 16'100.-.
Ratenzahlung ist ebenfalls möglich. Im Vollzeitlehrgang: 10 Monatsraten à CHF 1'610.-; im berufsbegleitenden Lehrgang: 20 Monatsraten à CHF 805.-. Zusätzliche Kosten fallen für z.B. Unterrichtsmaterialien an.
Studium
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An welchen Schultagen findet der Unterricht statt?
Vollzeit-Lehrgänge:
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Im Liechtensteiner Lernmodell: Sie besuchen den Unterricht an zwei Wochentagen. Ein Wochentag ist für die Projekttage reserviert. Das begleitete Selbststudium findet an zwei zusätzlichen Tagen statt.
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Ohne Liechtensteiner Lernmodell: Sie besuchen den Unterricht an vier Wochentagen (Montag bis Donnerstag). Die Freitage sind für Projekttage reserviert.
Berufsbegleitende Lehrgänge:- Sie besuchen den Unterricht an zwei Wochentagen.
- Die Samstage sind für die Projekttage reserviert.
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Welche Schwerpunkte werden nach dem Liechtensteiner Lernmodell unterrichtet?
Aktuell werden nur die Schwerpunkte Wirtschaft und Dienstleitungen „Typ Wirtschaft“ und „Typ Dienstleistungen“ nach dem Liechtensteiner Lernmodell unterrichtet.
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Kann ich die BM-Ausrichtung (Schwerpunkte) frei wählen?
Sie können die BM-Ausrichtung mit ihren Schwerpunkten unabhängig von Ihrer Berufsausbildung frei wählen.
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Welche Fächer sind maturarelevant?
Eine schriftliche und mündliche Maturaprüfung ist in den Grundlagenfächern, d.h. Deutsch, Englisch, Mathematik, und in den jeweiligen Schwerpunktfächern abzulegen.
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Ist es möglich, neben dem Besuch der BMS zu arbeiten?
Im berufsbegleitenden Lehrgang ist ein Arbeitspensum von 60 % möglich.
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Es gibt fünf Schwerpunkte an der BMS. Warum benötigt es diese?
Die Schwerpunkte kommen Ihren Interessen entgegen und bereiten Sie ideal auf ein konkretes Fachstudium vor. Dennoch stehen Ihnen auch alle anderen Studienrichtungen offen.
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Muss man den Englisch-Unterricht besuchen, wenn das geforderte Sprachdiplom schon absolviert worden ist?
Mit einem international anerkannten Sprachdiplom (z.B. Cambridge Advanced oder höher) auf mindestens Niveau B2 muss der Englisch-Unterricht im 1. Semester (Vollzeitlehrgang) respektive 1. und 2. Semester (berufsbegleitender Lehrgang) nicht besucht werden. Trotzdem müssen alle Prüfungen abgelegt werden.
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Muss ich ein eigenes Notebook mitbringen?
Ja, ein eigenes Notebook wird für alle Studierende bereits ab dem ersten Schultag vorausgesetzt. Die Anforderungen an das Gerät werden nach dem Eingang der Anmeldung versendet. Es besteht die Möglichkeit, den Laptop zu günstigen Konditionen zu erwerben.
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Worin liegen die Vorteile der BMS Liechtenstein gegenüber ähnlichen Ausbildungslehrgängen in der Schweiz?
Der Vorteil gegenüber einem Abschluss an einer Schweizer BMS liegt vor allem darin, neben dem Besuch aller Fachhochschulen auch den Zugang zu einer universitären Ausbildung in Liechtenstein oder in Österreich zu ermöglichen. Daher bietet Ihnen das Berufsmaturitätszeugnis der BMS Liechtenstein praktisch alle Karriereoptionen.
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Worin liegen die Vorteile der BMS Liechtenstein gegenüber ähnlichen Ausbildungslehrgängen in Österreich?
Die BMS Liechtenstein ist eine öffentliche Schule mit Klassenunterricht. Das familiäre Campusleben erleichtert eine persönliche Betreuung durch die Lehrpersonen. Durch die Wahl des Schwerpunktes werden die Studierenden ideal auf ein konkretes Fachstudium vorbereitet. Die spätere Wahl des Fachstudiums wird dadurch nicht eingeschränkt. Die Kosten für die Ausbildung sind mit denjenigen von Erwachsenenbildungseinrichtungen in Vorarlberg vergleichbar.